Weltfrauentag

Gratulation an uns Frauen, die man erfinden müsste, hätten wir uns nicht längst zum PATENT angemeldet, patent wie wir sind! Ein kleines Wortspiel- aber wahr:

Wir stehen sowohl privat als auch beruflich unseren "Mann", sind helfend und unterstützend unterwegs, wir bringen immer noch die Kinder zur Welt und ziehen sie leider auch viel zu oft selbst auf. Ich könnte hier aufzählen, aufzählen, aufzählen, was wir Frauen leisten können, Ihr wisst es selbst. 

Ein Dank an die Männer, die stark genug sind, starke Frauen an ihrer Seite als gleichberechtigt ansehen, ein Dank für alle Unterstützung von Euch, die wir erfahren, um unseren Alltag zu bewältigen.

Für uns alle: Habt einen schönen Tag, hoffentlich im Bewusstsein des Weltfrauentages, der für mich immerwährend sein müsste, alle Tage im Jahr, an denen wir bewusst, einfühlsam und gerecht handeln sollten.

Eure Carmen Conway 

Jetzt ist er weg...

.. er kommt nicht mehr..., er fehlt. 

Der Freund, der mir voran gegangen ist. Es ist erst ein gutes Jahr her, dass ich ihn bis zum letzten Atemzug hier begleiten durfte, den letzten Rest aber ging er allein, aufseufzend heim ins Licht. Da starb jemand in meinem Arm, der wohl beste und verlässlichste Freund den ich jemals hatte. Ich war so froh für ihn, dass er es geschafft hatte, sein Leid war endlich beendet, die verbrauchte Hülle wurde abgelegt. Seine Seele aber ist frei. Frei dorthin zu gehen, wo sie sich wohl fühlt, wo sie sein möchte. Das ist mein Trost, genau diese Einstellung zum Tod. Wie denkt Ihr darüber?

Wenn wir einen Menschen verlieren, trauern wir nicht um ihn. Wir bedauern uns. Wir sind bis zur letzten Stunde egoistisch genug uns selbst zu beweinen. Das klingt jetzt hart aber ich möchte ganz etwas anderes bewirken. Ich möchte so gerne, dass es uns ein Trost ist, dass der oder die Verschiedene es wirklich gut hat, da oben. Das wollen wir doch. Wir wollen doch, dass es den Menschen, die wir lieben, gut geht. Also! Was uns aber passiert ist, dass wir leiden, weil wir uns verlassen fühlen. Weil wir die Begegnungen, Gespräche, Nähe und Unterstützung, ja Anerkennung und Halt verloren haben. Im Laufe des Lebens müssen wir viele Menschen gehen lassen, die Eltern, wenn es  "richtig" läuft, Freunde, Partner, Geschwister. Wirklich lernen damit umzugehen kann man wohl nie. Mir ist es sogar schon so ergangen, dass ich erst im Nachhinein die Bedeutung eines Menschen in meinem Leben erkannt habe, nämlich erst, als er für mich hier nicht mehr präsent war. Man versteht ja oft erst im Nachhinein den Sinn wichtiger Gespräche und Eindrücke. Kennt Ihr das ? Der Tod eines Menschen in unserer Nähe wirft uns auf uns selbst zurück. Stellt uns wieder auf die eigenen Beine, wir müssen uns wieder auf uns selbst verlassen, statt uns an unseren Fels zu lehnen. Das kann gut und heilsam sein. Wir erkennen wieder, wie stark wir eigentlich sind. Was wir alles aus eigener Kraft leisten können. Alles was uns geschieht formt uns und macht uns tauglich für das Leben. Es erdet uns und es macht uns dankbar und manchmal sogar demütig. Wenn ich einen lieben Verstorbenen vermisse, dann mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Traurig, ganz klar, ihn oder sie nicht mehr neben mir zu haben aber dankbar, dass ich einen Teil meines Weges mit genau dieser Person gehen durfte. Schämt Euch nicht dafür, sprecht mit Euren Lieben. Sie hören uns und vielleicht sind sie ja sogar wirklich um uns und halten die Hand über uns. Wer weiß das schon. Wir hier wissen es nicht wirklich. Die da oben sind uns einen dicken Schritt voraus. Mit meiner armen- kleinen- Schwach-Handy-Cam habe ich wie so oft schon versucht, Gott einzufangen. Ich hoffe es gefällt Euch. An alle, die gerade trauern, tröstet Euch und glaubt an ein Wiedersehen der ganz besonderen Art. "Bis wir uns wiedersehen", hat meine liebe Tante immer gesagt und das gilt über den Tod hinaus, denkt dran, tröstet Euch damit.

Habt eine gute und trostreiche Woche! Eure Carmen Conway

Aus Stolpersteinen Treppenstufen machen

Meine Lieben,

unsere Lebensuhr läuft, wie ist es bei Euch, habt Ihr Eure unguten Situationen, beruflich wie privat schon verlassen können? Habt Ihr das, was Euch nicht gut tut, hinter Euch gelassen? Ein Blick zurück und weiter geht es? Einfach ist es nicht, das wissen wir alle. Wir lassen Federn und fühlen uns beraubt und traurig, wir hinken unseren Träumen immer wieder hinterher, bis wir uns erst einmal auf unserem Lebensweg nieder setzen und uns eine kleine Rast erlauben. Es muss aber weiter gehen... . Das Gute am "Verlassen" ist, dass wir frei werden für neue Erfahrungen. Irgend etwas wird sich irgendwann auftun. Dann sind wir froh, dass wir vorher klar Schiff gemacht haben und offen sind für das Neue.  Ein ungutes Bauchgefühl, ein schweres Herz, Grübeleien, all das geht uns auf die Gesundheit und auf das Nervensystem. Klar, eine Vitamin B-Kur hilft uns ein bißchen weiter, kein Scherz aber letztendlich ist es Selbstschutz, eine ungute Situation zu verlassen. Niemand schert sich darum, wie es im Innen des anderen aussieht und wie wir unseren Alltag bewältigen. Wir sind für uns selbst verantwortlich und die Zeit bleibt für niemanden von uns stehen. Vergeuden wir unsere Lebenszeit nicht. Hüten wir unsere Seele. Schützen wir uns davor, nicht so behandelt zu werden, wie wir es verdienen. Schützen wir uns davor auf die hereinzufallen, die uns mit Worten aber nicht mit Taten überschütten. Was zählt ist das, was getan wird. Wenn Ihr im beruflichen Umfeld nicht die Anerkennung oder Bezahlung bekommt, die Euch zusteht, schaut Euch in Ruhe um, ob es nicht etwas Besseres gibt, üerlegt gut, ob Ihr wirklich am richtigen Platz seid. In der Familie, in der Partnerschaft, in der Bekanntschaft, niemand sollte einen Freibrief haben, Euch klein zu machen. Bestimmt selbst den Grad Eures Wertes, indem Ihr gegensteuert, sanft aber bestimmt. Ich denke es gibt keine Opfer. Was uns geschieht, das fügen wir uns selbst zu, weil wir nicht auf uns achten, weil wir unsere Bedürfnisse hinter denen des Gegenübers zurückstellen. Auch eine Auszubildende, geschweige denn eine Angestellte muss sich nicht anschreien lassen, weil sie froh sein muss überhaupt Arbeit zu haben. Ich hörte von einem Fall, wo eine langjährige Mitarbeiterin, die "den Laden auch noch schmeißt", für den Chef private Botengänge machen muss, seine Umtäusche erledigt und einiges mehr. Da muss man sich doch an die Stirn fühlen, oder muss man das etwa nicht?  Ein Wohnungsgeber erhält vom Wohnungsnehmenden einen Geldgegenwert, er hat kein Recht die Privatsphäre des Mieters zu missachten! Jemand, der von uns einen Gefallen möchte, hat sich zu benehmen und nicht unverschämt zu fordern. Dies sind kleine Beispiele. Wir wissen alle, was Mann oder Frau im Beruf oder privat aushalten muss, wenn keine Änderung herbei geführt wird, wenn man sich nicht Respekt verschafft. Diesen verdient Jeder, jung oder alt! Auch in der Liebe Ihr Lieben, nicht vergessenHerz

Befreien wir uns also. Entdecken wir uns, finden wir zu uns selbst und wundern wir uns später einfach nur, dass wir es überhaupt je mit uns "machen" ließen. Wir sollten uns keine Vorwürfe machen, das wirft uns nur zurück. Irren ist menschlich, wir dürfen Fehler machen! Der Weg zur Bereinigung ist anstrengend und steinig, aber es geht uns auf Dauer gut mit dem Resultat.  Versprochen! Man muss es sich sinnbildlich vorstellen: all die Stolpersteine auf unserem Weg, vor denen wir oft ratlos stehen. Mein Tipp, na klar, positiv drangehen, auf den ersten Stein steigen, sich damit selbst erhöhen, Überblick verschaffen, jeden weiteren Stein zur Stufe machen, hinauf steigen, statt untätig stehen zu bleiben. Wer an eine höhere Macht glaubt, der weiß, keinen Schritt müssen wir alleine schaffen! Gut so? Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche und oh......, die närrische Zeit ab Donnerstag, genießt sie flirtet, geht aus, schaut, was sich ergibt aber bleibt in allem achtsam mit Euch, denkt an Euren Wert und passt gut auf Euch auf! Oder nutzt ein paar Tage für einen Kurzurlaub und macht es Euch gemütlich, daheim oder unterwegs. Wie auch immer, ich wünsche Euch alles Liebe, Eure Carmen Conway

Mit sich selbst im Reinen sein

Wo soll ich beginnen, wenn ich solch eine gewichtige Überschrift wähle??

Mit sich selbst im Reinen sein ist ein schwieriges Unterfangen. Sich selbst zu verstehen, sich selbst zu unterstützen, sich selbst etwas wert sein, sich selbst zu hinterfragen.

Das sind die wunderbaren Themen, neben unserem Hauptthema "LOSLASSEN" mit denen wir uns beschäftigen... sollten.... !

Mit mir im Reinen zu sein heisst für mich, Entscheidungen zu treffen und durchzuziehen. Es heisst Entscheidungen, die getroffen wurden, nicht zurück zu nehmen oder zurück zu stellen, weil es dem Gegenüber dienlicher wäre, uns aber Unbehagen verursacht. Der schwere Lernprozess NEIN sagen zu können,(oh wie wunderbar, wenn Du liebe/r Lesende/r das n i c h t  kennst) wird abgelöst, von dem Prozess das NEIN durchzusetzen. Eigentlich ist es ganz einfach. Wir kennen ja alle die Bedeutung von NEIN, warum gibt es an diesem Wort etwas zu deuteln? Ich sage es Euch: weil alle, ausnahmslos alle Situationen, in die ich geriet, folgende Erkenntnis mit sich brachten: Genau die Menschen, die Dir immer sagen, dass Du Dein Ding durchziehen sollst und "auch mal" an Dich denken sollst, reagieren furchtbar verärgert, wenn Du ihnen selbst ein NEIN entgegen setzt. Dabei hat man doch eigentlich gedacht, genau dieser Mensch versteht Deine Beweggründe. Nein zu sagen löst Reaktionen aus, mit denen wir umgehen müssen. Das ist nicht immer schön und es kann enttäuschend sein. Es sollte uns aber erst recht aufzeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind und uns genau an der richtigen Stelle verweigert haben. Hören wir auf unser Bauchgefühl. Was sich für uns nicht gut anfühlt, müssen wir lassen! Auch wenn das bedeutet, dass man in letzter Minute eine Verarbredung absagt und damit unzuverlässig ist, auch wenn das bedeutet, dass man eine Situation auflösen wird, der man eigentlich schon zugestimmt hat und damit wankelmütig handelt. Es ist alles relativ. Wir kommen nur dann irgendwann dahin mit uns im Reinen zu sein, wenn wir uns selbst mindestens genau den Wert beimessen, den wir unserem Gegenüber zugestehen. Dazu gehört leider auch, dass wir Entscheidungen korrigieren oder revidieren müssen. Es ist ein Balanceakt und bitte nicht mit Egoismus zu verwechseln! Egoismus ist  der negative Gegenpart und hat zumindest in meinem Leben nichts verloren. Eine gesunde Balance zwischen Geben und Nehmen, das sollte es sein. Da müssen wir hin. Mit sich im Reinen zu sein ist ein gutes Gefühl. Es stärkt uns und es wappnet uns für weitere Herausforderungen, die ganz sicherlich der Fluss des Lebens für uns bereit hält. Aber:

"Es ist besser, unvollkommene Entscheidungen durchzuführen, als beständig nach vollkommenen Entscheidungen zu suchen, die es niemals geben wird.(Charles de Gaulle, 1890 - 1970)   

Noch besser: Trefft Entscheidungen, lebt, statt gelebt zu werden! Probieren wir es weiter aus, das Richtige für uns zu tun, die Außenwirkung wird uns bestätigen, so oder so. Darauf ist Verlass. Ich wünsche uns in diesem Sinne eine entscheidungsfreudige Woche..., Eure Carmen Conway

Von guten Möchten..

...wunderbar geborgen, erwarte ich getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen - und ganz gewiss an jedem neuen Tag! (Dietrich Bonhoeffer)

https://www.youtube.com/watch?v=aN7dGz6NH5M